Da Familie und ich vor kurzer Zeit Sirup für uns entdeckt haben und leidenschaftlich gern Holunderblütensirup trinken, mußte ich selbstverständlich versuchen diesen selbst anzusetzen. Der erste Versuch ist abgefüllt und schmeckt - noch nicht perfekt, aber gut. Das Rezept ist ein altes Familienrezept der Schwiegeroma:
1 Liter Wasser
8 Blütendolden
30 g Zitronensäure
1 kg Zucker
Zunächst kocht man das Wasser ab und läßt es auskühlen. Anschließend kommen die Blütendolden hinein (nicht abwaschen, sonst geht wertvoller Blütenstaub verloren), sowie die Zitronensäure. Diese Mischung überläßt man 36 Stunden sich selbst. Nun den Zucker hineingeben und auflösen - fertig! Ich koche das Ganze noch einmal auf, da löst sich der Zucker besser und man kann den Sirup einfacher einkochen. Ich benutze alte Flaschen (Bionade, helle Bierflaschen, Himbeerbrauseflaschen mit Schnappverschluss) und verkorke sie mit Kronkorken, doch man kann auch große Marmeladengläser verwenden.
Ich habe in der Zwischenzeit bereits den nächsten Versuch gestartet - diesmal nach einem hochgelobten Rezept. Mal sehen, ob das Ergebnis anders schmeckt.
2 Kommentare:
Hattest Du auch so viele kleine Krabbelviecher mit drin? Ich hoffe, dass ich die meisten wieder raus fischen konnte...
Meiner darf noch bis Freitag oder Samstag ziehen, mal sehen, wie er dann geworden ist.
LG Silke
Äh, nein, ich habe mehr Glück gehabt. Bei mir haben lediglich 2 Raupen und ein Ohrenkäfer den Weg in den Topf gefunden. Da mein Mann und ich schon seit vielen Jahren Obstwein herstellen, sind wir stolze Besitzer eines engmaschigen Siebnetz, durch das der Sirup durch mußte. Da bleibt auch das letzte Tierchen hängen. Kann ich nur empfehlen.
Liebe Grüße
ladyhawke
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