Die letzte Nacht bescherte mir unverhofft eine Freitags-Fisch-Geschichte. Kurz nachdem ich in mein Bett gekrabbelt war und mich müde vom Tag seelig in schöne Träume verabschieden wollte, passierte es: das kleine Kind schrie. Na klar: aufstehen, nachsehen, beruhigen, trösten, hinlegen. Erneutes Schreien. Wieder: aufstehen, nachsehen, beruhigen, trösten, hinlegen. Nach der dritten Runde schlief das Kindelein ein. Wo ist der Fisch? Im Bett - als Spieluhr. Doch es gab noch mehr Fisch letzte Nacht.
Kurz nachdem ich erneut in mein Bett gekrabbelt war und mich müde vom Tag seelig in schöne Träume verabschieden wollte, passierte es: das große Kind schrie. Sein Gebrüll ließ mich sofort hochfahren, ihn in sein Zimmer schieben und schnell die Tür schließen - bevor das kleine Kind wieder wach wird.
Was ist denn los?
Schluchzen. Schniefen.
Licht an.
Was ist los, Räuberchen?
Heulen. Trösten.
Dann endlich bricht es aus ihm heraus: der Fisch soll weg gehen.
Was? Welcher Fisch?
Na der Fijn-Fisch, Mama.
Äh ja, hast du schlecht geträumt?
Schluchzendes Nicken mit dicken Kullertränen.
Ach, Süßer, komm her, alles ist gut. Trösten. Langes Trösten. Laaaange Kuscheln. Glaubst du, du kannst wieder schlafen?
Nicken. Schniefen. Ins Bett kuscheln. Zugedeckt werden. Gute Nacht.
Kurz nachdem ich erneut in mein Bett gekrabbelt war und mich müde vom Tag seelig in schöne Träume verabschieden wollte, passierte es: das große Kind stand wieder im Flur.
Was ist los?
Der Fisch. Schniefen.
Was ist denn mit dem Fisch?
Der war gaaaanz groß und wollte mich wegbeißen.
Ach Schatz, du hast geträumt. Hier ist kein Fisch mehr. Er ist weggeschwommen.
Rubbelt sich die Augen. Ich bin nicht mehr müde.
Schau, es ist ganz dunkel und schon zwei Uhr und mitten in der Nacht. Leg dich hin und schlaf wieder. Deine Tiere passen auf dich auf. Und der Affe an der Wand auch.
Trösten. Gute Nacht.
Geschlagene 7 erneute Versuche zu Schlafen später: kurz nachdem ich erneut in mein Bett gekrabbelt war und mich müde vom Tag seelig in schöne Träume verabschieden wollte, passierte es: das große Kind stand im Flur.
Hopps ins Bett. Immer noch der Fisch?
Schniefen. Jaaaaa, der ist so groß und böse und hat so scharfe Zähne.
Weißt du was? Der Puppi (das Lieblings-Plüschkrokodil) passt doch auf dich auf. Er hat auch gaaanz scharfe Zähne und beißt den Fisch, wenn er wieder kommen sollte.
Puppis Zähne werden untersucht.
Schau mal, Mama, der Mini-Puppi (die kleine Variante) hat auch solche Zähne. Und der Drache auch.
Siehst du, die passen alle auf. Und der Hund bellt, wenn der Fisch kommen sollte, dann sind Papa und ich ganz fix bei dir.
Schau mal, Mama, hier ist noch ein Hund.
Genau, der bellt mit. Es ist ganz dunkel und schon drei Uhr und mitten in der Nacht. Leg dich hin und schlaf wieder. Deine Tiere passen auf dich auf.
Trösten. Gute Nacht.
Nachdem im Flur das Licht anblieb, konnte Kind endlich wieder schlafen. Was für ein Traum! Ein Fijn-Fisch! Was das ist? Kennen Sie nicht? Dann schauen Sie mal hier. So kann es gehen, wenn im Kindergarten Fische gestempelt wurden...
Einen schönen Freitag und ein nettes Wochenende.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen